Wie kann digitale Weiterbildung junge Menschen erreichen, die sich außerhalb von Bildung, Beschäftigung oder Training befinden? Dieser Frage widmen sich Cornelia Kramsall, Viktoria Vadai-Nagy und Francesco Menconi in ihrem Beitrag „Exploring inclusive E-Learning for NEETs“ im Jahrbuch „Mit Weiterbildung in den Chancen-Modus!“.

Anhand des EU-Projekts „Back on Track“ zeigen die Autor:innen, wie E-Learning gezielt als Instrument der Reintegration eingesetzt werden kann. Im Fokus stehen niedrigschwellige, flexible Lernformate, die sich an den realen Lebenssituationen der Lernenden orientieren und bewusst auf formale Hürden verzichten.

Der Beitrag verdeutlicht, dass erfolgreiche inklusive Weiterbildung mehr erfordert als technische Lösungen. Entscheidend sind pädagogische Konzepte, die Vertrauen schaffen, emotionale Sicherheit bieten und individuelle Lernwege ermöglichen. Storytelling-Ansätze, modulare Lernsettings und eine klare Orientierung am Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) unterstützen dabei den selbstbestimmten Kompetenzerwerb.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird reflektiert betrachtet: KI dient als unterstützendes Werkzeug, nicht als Ersatz menschlicher Begleitung. Ziel ist es, Lernprozesse zu erleichtern und individuelle Förderung zu ermöglichen.

Der Beitrag macht deutlich: Inklusive digitale Bildung gelingt dann, wenn Technologie, Didaktik und Mensch gleichermaßen im Mittelpunkt stehen.

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Inklusive digitale Bildung: Neue Wege zurück in Teilhabe