Im Jahrbuch „Mit Weiterbildung in den Chancen-Modus!“ zeigt Olivia Schabowski, welches Potenzial Virtual Reality (VR) für die berufliche Weiterbildung bietet – insbesondere für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Der Beitrag macht deutlich: Klassische Lernumgebungen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Neue, flexible und individualisierte Lernräume werden immer wichtiger, um den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden.
Am Beispiel des Erasmus+-Projekts Go-ViSE! wird gezeigt, wie VR konkret eingesetzt werden kann. Ein frei zugänglicher, interaktiver 3D-Trainingsshop ermöglicht es Social Entrepreneurs, praxisnah Kompetenzen in Bereichen wie Marketing, Führung und digitaler Sichtbarkeit zu entwickeln – niedrigschwellig und anwendungsorientiert.
Gleichzeitig bleibt der Blick realistisch: Neben großen Chancen bestehen weiterhin Herausforderungen, etwa in der didaktischen Gestaltung, bei technischen Hürden und in der langfristigen Wirksamkeit.
Fazit: Virtual Reality ist kein Ersatz für bestehende Formate, aber eine vielversprechende Ergänzung. Richtig eingesetzt kann VR dazu beitragen, Weiterbildung praxisnäher, zugänglicher und innovativer zu gestalten.

